
Die internationale
Kampagne 10:10 hat weltweit schon über 110.000 Haushalte, Unternehmen und Organisationen motiviert, ihren CO2-Außstoß innerhalb eines Jahres um 10% zu reduzieren. Jeden Tag gibt es neue Anmeldungen von Unternehmen aus verschiedenen Ländern, aber heute möchte ich Ihre Aufmerksamkeit für unsere aktuellste 10:10 Deutschland Anmeldung gewinnen – ecogood.
ecogood hat eine super Webseite gestaltet, mit über 200 Tipps zum CO2-Sparen. Wie verbraucht man weniger Benzin beim Autofahren? Was sind die besten Tipps für einen CO2-armen Urlaub voller Spaß? Wie kann ich ganz schnell und einfach meine Heizkosten senken? Die Antworten auf diese Fragen und viel viel mehr kann man mit einem Klick bekommen.
Seit der ersten Idee geht es für die zwei Gründerinnen des Berliner Start-Ups immer ums Energiesparen. Nicht nur für ihre Kunden sondern auch für sich selbst als Unternehmen:
Wir gehen natürlich mit gutem Beispiel voran und sparen bei der Arbeit und zu Hause CO2. Dass wir jetzt auch bei 10:10 mitmachen, ist also selbstverständlich. Wir bekennen uns damit nur öffentlich dazu, was wir eh bereits tun - aber wir werden uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Man kann immer mehr tun, obwohl es ein bisschen schwerer wird, wenn man schon eine Menge reduziert hat – aber wir schaffen es!
erklärt Mitgeschäftsführerin Franziska May den Beitritt ecogoods bei 10:10.
Strom
ecogood ha
t schon vor dem 10:10-Beitrag einige Klimaschutzmaßnahmen ergriffen. Im Stromsparbereich arbeitet das Berliner Start-Up zum Beispiel ausschließlich mit Laptops und verzichtet ganz auf die klimaschädlicheren PCs. Nach dem Umzug in ein neues Büro sind auch die Räume deutlich heller. Das schafft nicht nur eine
angenehme Arbeitsatmosphäre, sondern spart tagsüber auch Strom für Beleuchtung. „Der Umzug bietet außerdem die Möglichkeit, genau zu beobachten, wie unser Stromverbrauch aussieht und welchen Erfolg unsere Maßnahmen haben. Wir werden hier ein genaues Monitoring durchführen“, erklärt Franziska May weiter. Das Start-Up hat außerdem überall im Haus CO2-Spartipps angebracht, die an einfache Maßnahmen erinnern, mit denen ganz einfach Strom gespart werden kann, zum Beispiel bei Elektrogeräten und Licht.
Heizung
In Fluren und Treppenhäusern wird bei ecogood ganz auf Beheizung verzichtet; Räume, in denen mehrere Leute arbeiten, müssen meist nicht ständig geheizt werden. ecogood wird auch in Zukunft darauf achten, die Heizung nur dann anzustellen, wenn es wirklich nötig ist. Und dann um 1°C niedriger als bisher. Denn schon das spart im Jahr etwa 300kg CO2.
Entsprechend wurden in der Nähe der Heizkörper ebenfalls Aufkleber zum Heizungrunterstellen angebracht. Außerdem wird bei ecogood in Zukunft vermehrt darauf geachtet, dass alle Heizkörper auf die gleiche Temperatur eingestellt sind. Das erhöht ihre Effizienz. Für mehr Effizienz beim Heizen wird auch das Entlüften der Heizkörper zu Beginn der kalten Jahreszeit führen, da Luftblasen in den Rohren Energie verschwenden. Zur Kontrolle aller Maßnahmen hängen an allen Heizungen im Büro Thermostate.
Auch beim
Lüften spart ecogood Heizenergie. Statt die Fenster gekippt zu halten, wird mehrmals am Tag für wenige Minuten mit weit geöffneten Fenstern stoßgelüftet. Denn bei gekippten Fenstern findet kein wirkungsvoller Luftaustausch statt, stattdessen entweicht warme Luft nach draußen. „Damit kann man bis zu 500kg CO2 im Jahr sparen, das ist wirklich eine Menge!“, erklärt Franziska May.
Fahren und Fliegen
Alle ecogood-Mitarbeiter nutzen für die Fahrt ins Büro entweder das Rad oder den ÖPNV. Die beiden Mitarbeiter, die aus Hamburg kommen und mit der Bahn pendeln, suchen außerdem gerade eine Wohnung in Berlin, damit sie auf die klimaschädlicheren Hotelübernachtungen verzichten können. Auf das Flugzeug wird sowieso nur in Ausnahmefällen zurückgegriffen und auch das soll im nächsten Jahr möglichst noch mal um 10% eingeschränkt werden. Und auch privat achten die Mitarbeiter darauf, auf Flüge möglichst zu verzichten und das im nächsten Jahr um mindestens 10% zu reduzieren.
Und noch mehr!
Auch außerhalb der Schwerpunktbereiche wird bei ecogood fleißig CO2 gespart. „Das geht eigentlich überall und uns fallen ständig neue Bereiche ein, wo wir noch mehr reduzieren können!“. Im Büroalltag wird versucht, möglichst auf Papier zu verzichten und sich dem Ideal des „paperless office“ soweit wie möglich anzunähern. Außerdem wird in Zukunft weniger häufig Essen bestellt, um Emissionen zu vermeiden. Auch soll häufiger auf vegetarische Gerichte gesetzt werden. Schließlich holt ecogood auch die anderen Start-Ups, die im Haus sitzen, mit ins Boot. Zum Beispiel kleben inzwischen überall ecogood Tipps, an Lichtschaltern, der Kaffeemaschine oder der Tipp zum Händewaschen mit kaltem Wasser über den Waschbecken in den Toiletten. Franziska May erklärt die Motivation dahinter:
Letztlich können wir nur erfolgreich sein, wenn alle ihren Teil zum Klimaschutz beitragen. Deshalb freuen wir uns auch, bei 10:10 dabei zu sein, viele Gleichgesinnte zu treffen und hoffentlich noch viele mehr gewinnen zu können.
Klimaschutzmitstreiter können sich hierzu auch bei der ecogood.de-Plattform anmelden, dort ihren CO2-Fußabdruck berechnen und sich auf Sparmissionen zu verschiedenen Themen begeben und ihre Emissionen reduzieren. Auch bei Twitter (@ecogood), Facebook (ecogood.de) und save my nature (ecogood GmbH) gibt’s Neues und Interessantes zum Klimaschutz, also einfach mal vorbeischauen!